Mordlust

Mordlust

Der True Crime Podcast aus Deutschland

#27 Gott in Weiß & Rockefeller

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Fall Gert Postel

Gert Postel: “Doktorspiele - Geständnisse eines Hochstaplers”

Gert Postel bei Hoaxilla TV

Spiegel-Doku über Hochstapler

Aha: Antipsychiatrie-Bewegung

Ärzteblatt-Artikel über die Antipsychiatrie-Bewegung

Zeit-Artikel über die Antipsychiatrie-Bewegung

Fall Christian Gerhartsreiter

Artikel Vanity Fair - The Man in the Rockefeller Suit 30-Year Con: From German Kid to Rockefeller Scion

Hochstapler

Stuttgarter Nachrichten: Leben mit der Lüge

Ärzte Zeitung - Hochstapler in weißen Kitteln


Kommentare

Anna
by Anna on 15. August 2019
Ich habe auch eine gespaltene Meinung zu Psychiatern... Mein Bruder hat eine Sozialphobie, Schwierigkeiten mit der räumlichen Vorstellung und für ihn haben Zahlen auch keinen physischen Gegenwert. Letztes Jahr wollte er endlich selbstständiger werden und hat sich trotz seiner Phobie auch alleine eine Wohnung gesucht, aber als der Umzug kurz bevor stand, hatte er plötzlich so viel Angst davor, dass er sein Leben doch nicht alleine auf die Reihe kriegen könnte, dass er eine Psychose hatte. Er ist freiwillig in eine psychiatrische Klinik gegangen und das hat ihm auch gut getan und er hat sich dort sicher gefühlt. Dort wurde er zu einem Psychiater weitergeleitet, der ihm Medikamente verschrieben hat und seitdem tigert er immer wieder auf und ab. Er kann nicht damit aufhören und muss das einfach tun. Er kann nicht dauerhaft sitzen bleiben. Er wollte den Psychiater fragen, ob das Nebenwirkungen von dem Medikament sein könnten (wir hatten das vorher unter anderem im Packzettel des Medikaments gelesen), aber sein Psychiater kanzelt ihn immer in nur 5 Minuten ab und mein Bruder kann sich wegen seiner Phobie nicht wirklich durchsetzen. Dann hat er einen Platz bei einer Therapeutin bekommen und hat das bei ihr angesprochen, aber die meint immer nur, dass sie von der Medikation zu wenig Wissen hat und dass der Psychiater sich darum kümmern muss. Es ist ein kleiner Teufelskreis und für ihn auch schwer, einen anderen Psychiater zu finden. jeder Anruf, jedes Gespräch mit Fremden ist unglaublich schwer für ihn und ich finde es unmöglich, dass sein Psychiater ihn einfach so abblitzen lässt. Wenn ich nicht fast 4 Stunden entfernt wohnen würde, würde ich ja mit ihm da hingehen...
Irene
by Irene on 15. August 2019
Zu den Spionage-Omis: Manchmal können die schon gefährlich werden. Ich komme aus einem kleinen Dorf und haben direkt gegenüber von eben so einer Spionage-Omi gewohnt, die immer an ihrem Fenster hing und darüber hinaus der Knotenpunkt der dörflichen Gerüchteküche war. Schwerhörig war sie leider auch... Ich komme einestages aus der Schule und die Frau hängt am Fenster und fragt: "Geht es Ihrer Mutter gut?" Ich etwas verwundert: "Sicher, wieso auch nicht?" Omi: "Das Auto steht nicht vor der Tür!" Ich: "Das Auto ist in der Werkstatt." Omi: "Geht es Ihrer Mutter gut? Ist sie im Krankenhaus?" Ich: "Nein! Das Auto ist in der Werkstatt!" Omi: "Ich wünsche gute Besserung! Hoffentlich kann sie bald wieder nach Hause!" ... ... ... In dem Jahr, als ich meinen Schulabschluss gemacht habe, wurde dann mehr aus den Gerüchten. Meine Mutter hatte einen Herzinfakt und kam für einige Wochen ins Krankenhaus. Zeitgleich habe ich eine Grippe bekommen und war nicht in der Schule. Meine Klassenlehrerin kommt zu mir nach Hause und unterstellt mir, ich würde simulieren und wo meine Mutter denn wäre. Als ich sagte, sie ist im Krankenhaus, sagte diese Frau in einem ganz merkwürdigen Ton: "Ja, ich bin mir der Situation Ihrer Mutter durchaus bewusst" Da haben bei mir so ziemlich alle Alarmglocken geläutet. Ich habe dann nachgefragt und sie sagte todernst. "Ich weiß, dass Ihre Mutter einen Alkoholentzug macht" Ich bin ausgetickt und hab sie erstmal angeschrien, was ihr einfällt und dass meine Mutter verdammt nochmal einen Herzinfarkt hatte. Sie ist dann schweigend gegangen und hat sich auch nicht entschuldigt. Als ich dann wieder in die Schule kam, musste ich feststellen, dass meine Lehrerin vor der ganzen Klasse Lügen erzählt hatte, die sie von eben dieser Spionage-Oma hatte. Dass meine Mutter Alkoholkrank sei und so ein Mist... Das kam daher, dass meine Mutter sich immer, wenn das Geld endlich auf dem Konto war, EINE Flasche Wein am Anfang des Monats gekauft hat. EINE Flasche Wein! Seitdem sind bei mir immer die Rolladen unten und ich achte darauf, dass meine Nachbarn so wenig wie möglich von mir mitkriegen. Trotzdem ist es auch schon vorgekommen, dass ich als Flittchen beschimpft wurde, weil mehrere verschiedene Männer bei mir zu Besuch waren. (Mein Freundeskreis besteht nun einmal zu 90% aus Männern, und ich hatte noch mit keinem von ihnen was.)

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Über diesen Podcast

Im True Crime-Podcast “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” sprechen Paulina und Laura über wahre Kriminalfälle aus Deutschland. In jeder Folge widmen sich die Reporterinnen zwei Fällen zu einem spezifischen Thema und diskutieren strafrechtliche und psychologische Aspekte. Dabei gehen sie Fragen nach wie: Was sind die Schwierigkeiten bei einem Indizienprozess? Wie überredet man einen Unschuldigen zu einem falschen Geständnis? Und wie hätte die Tat verhindern werden können? Mord aus Heimtücke, niedrigen Beweggründen oder Mordlust - für die meisten Verbrechen gibt es eine Erklärung und nach der suchen die beiden. Außerdem diskutieren die Freundinnen über beliebte True Crime-Formate, begleiten Gerichtsprozesse und führen Interviews mit Experten. Bei “Mordlust” wird auch mal gelacht, das ist aber nie despektierlich gemeint!

Dieser Podcast ist Teil von funk (seit dem 16.01.2019 / Folge 13).
http://go.funk.net/impressum

von und mit Paulina Krasa & Laura Wohlers

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